Tag der Druckkunst
Datum:
Tag der Druckkunst am 15.03.2026
Das Museum für Druckkunst bewahrt und vermittelt traditionelles Druckhandwerk. Gemeinsam mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BKK) initiierte es die Aufnahme der Drucktechniken in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes, die am 15. März 2018 durch die Deutsche UNESCO-Kommission anerkannt wurde. Deshalb findet immer am 15. März der Tag der Druckkunst statt. In einer Vielzahl von Veranstaltungen wird rund um diesen Tag bundesweit bis hin ins benachbarte europäische Ausland eindrucksvoll bewiesen, wie lebendig dieses Kulturerbe ist!
Besucher/-innen zahlen am Tag der Druckkunst den halben Eintritt.
Hier finden Sie unser Programm:
11-17 Uhr individuelle Rundgänge mit Maschinenvorführungen
12-15 Uhr Druckvorführung mit Eleonora Damme
Eleonora Damme ist Stipendiatin des Artist in Residence Programms 2025/26 der Giesecke+Devrient Stiftung. Zum Tag der Druckkunst gibt sie Einblicke in ihre praktische Arbeit im Hochdruck.
15:30 Uhr Künstlerin-Gespräch in der Sonderausstellung „Zeit zu drucken 6“
Anschließend an die praktischen Einblicke im Drucksaal spricht Eleonora Damme in der Ausstellung „Zeit zu drucken 6“ mit der Direktorin des Museums über ihre ausgestellten Werke.
12-16 Uhr Workshop Experimentelle Kaltnadelradierung
Die Spuren auf einer Tiefdruckplatte können viele Geschichten erzählen. Das wollen wir uns in diesem Kurs zu Nutze machen. Im Dialog zwischen experimenteller Linienerzeugung und bewusster Kaltnadelzeichnung können spannende Bildwelten entstehen. Wir drucken mit Zinkplatten, Tetrapak und CDs. Wer Spaß an der Linie hat und schon immer mal den Tiefdruck ausprobieren wollte, ist hier genau richtig.
Teilnahme & Preis
- ab 14 Jahren
- bequeme, robuste Kleidung empfohlen
- Vorkenntnisse sind nicht nötig
- max. 10 Personen
- nur mit Voranmeldung möglich
Preis: 25€ / Ermäßigt 15€
zzgl. 5€ Materialkosten
14 Uhr Spezialführung MONOTYPE
Michael Märker stellt das ausgeklügelte System der MONOTYPE-Anlage im Museum für Druckkunst vor. Er war zuletzt Schriftsetzer, Monotaster und Monogießer bei der Offizin Haag-Drugulin in Dresden. Dort war er für die Inbetriebnahme und Produktion an der MONOTYPE-Anlage verantwortlich.
In der Führung erfahrt ihr mehr darüber, wie der klassische Handsatz mechanisiert wurde und Einzelbuchstaben mit Hilfe von Lochstreifen gegossen werden konnten.
Teilnahme
- Dauer: ca. 1 Stunde
- keine Teilnahmegebühr
- um Voranmeldung wird gebeten
Anmeldung unter:
info@druckkunst-museum.de oder
+49 341/2 31 62-0
