Willkommen im Museum für Druckkunst

Das Museum für Druckkunst in Leipzig hat sich seit seiner Gründung 1994 ganz dem Kulturerbe Drucktechnik verschrieben. Es ist ein lebendiger Ort der Industriekultur, der auf vier Etagen anhand von rund 90 funktionsfähigen Maschinen 550 Jahre Druckkultur präsentiert.

Mit einer knapp 100jährigen Tradition als Druckbetrieb ist das Haus heute ein aktiver Ort der Industriekultur.

Die Fassade wurde vom Architekten Edgar Röhrig in den Jahren 1922/23 neu gestaltet und ist heute eines der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild. © Esche Verlag

Druck einer Radierung (c) D. Grundmann, westend-PR

Druckform SEE YOU SOON

Das Besondere am Museum für Druckkunst ist die Art der Sammlungspräsentation. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, mehrere Jahrhunderte Druck- und Mediengeschichte hautnah zu erleben. Die Maschinen und Pressen werden nicht als stumme Zeugen ihrer Zeit präsentiert, sondern führen die Arbeitsmethoden in lebendiger Form praktisch vor. Als Museum, das gleichzeitig eine Druckwerkstatt zum Anfassen und Mitmachen ist, bietet es ideale Bedingungen für Kurse und Workshops rund um das Drucken.

 

Das Museum bewahrt, pflegt und vermittelt die künstlerischen Drucktechniken des Hoch-, Tief- und Flachdrucks, die im bundesweiten Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission gelistet sind. Deren Anerkennung wurde durch das Museum 2018 mitinitiiert.

 

Freischaffende Künstler können die Einrichtungen für ihre Arbeit nutzen. Zugleich ist das Haus ein Ort der Begegnung – für Vorträge, Symposien und wechselnde Ausstellungen.

 

Das Museum gehört als Teil der Sächsischen Route der Industriekultur zu einem der 51 wichtigsten Orte der gesamtsächsischen Industriekultur und ist Teil der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).

 

Die Giesecke+Devrient Stiftung ist der Förderer des Museums für Druckkunst Leipzig.