Musik auf Banknoten – ein visuelles Konzert

Dauer:

Musik auf Banknoten – ein visuelles Konzert

Ausstellung: 12.02.2026 – 10.05.2026

 

Die Ausstellung der Geldscheinsammlung der Giesecke+Devrient Stiftung präsentiert rund 50 Banknoten und lädt zu einer Entdeckungsreise durch Klänge, kulturelles Erbe und nationale Identität ein. Ähnlich wie in einem Orchester, in dem verschiedene Instrumente harmonisch zusammenwirken, sind die Geldscheine in fünf Themenbereiche gegliedert, um unterschiedliche inhaltliche Aspekte hervorzuheben. 

 

Zum einen geht es um Schöpfer der klassischen Musik, die mit ihren Werken als klingendes Kulturerbe einen bedeutenden Teil der europäischen Identität darstellen. Ihre Kompositionen verbinden Menschen und Generationen. Die Porträts auf den Banknoten sind Symbole der Wertschätzung, die weit über den materiellen Wert der Noten hinausweisen.  Auch Instrumente stehen häufig im Mittelpunkt der Banknotengestaltung. Die kongolesische Zande-Harfe (Harpe Zande) auf einem 5-Centimes-Schein von 1997 zeigt die Verbindung von Handwerk und Musiktradition.  Auch Instrumente stehen häufig im Mittelpunkt der Banknotengestaltung.

 

Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist ein künstlerisches Video des Frankfurter Fotografen und Konzeptkünstlers Pete Jones. Seine Werkreihe „Musik auf Banknoten“ zeigt in faszinierenden Makroaufnahmen die internationalen Geldscheine auf besondere Art und Weise – durchleuchtet, vergrößert und sichtbar gemacht bis in ihre feinsten Strukturen. Jones dient seine Wiedergabe des Geldes auch als Symbol für eine kulturelle Entwertung in einer zunehmend kommerzialisierten Welt.  

 

 

Opernsängerin Jenny Lind (1820–1887), National Bank of Sweden, 50 Kronor, 1996 © Giesecke+Devrient Stiftung
Harpe Zande – Central Bank of the Congo, 5 Centimes, 1997 © Giesecke+Devrient Stiftung

W. R. Soepratman (1903–1938), Bank Indonesia, 50000 Rupiah, 2000 © Giesecke+Devrient Stiftung

 

 

Begleitprogramm:

Musik auf Geldscheinen - entdecken, zeichnen, drucken! - ab 6 Jahren, max. 12 Teilnehmende

 

Gemeinsam schauen wir uns die Ausstellung an. Komponisten, Instrumente, Tänzer – Wen oder was können wir auf den kunstvoll gestalteten Scheinen entdecken?
Nach dem Schauen geht es ans Machen. Inspiration dafür sind Lieblingslieder, eigene Instrumente oder Konzerterinnerungen, die euren Geldscheinentwurf zu einem kreativen Kunstwerk machen.

 

Für Kinder- und Hortgruppen (ohne Begleitung der Eltern) Dienstag, 17.02.26 10:00 - 12:00 Uhr 4 € mit Ferienpass, 5 € ohne
Für die ganze Familie

Freitag, 20.02.26

Samstag, 07.03.26

Freitag, 27.03.26

14:00 - 16:00 Uhr

8 € Erw, 4 € mit Ferienpass, 5 € ohne

 

 

SCHEINbar musikalisch - Wenn Druckmaschinen den Takt angeben - ab 6 Jahren, max. 12 Teilnehmende

Komponisten oder Instrumente? Das seht ihr auf den Geldscheinen in unserer Ausstellung. Wir wollen unsere rhythmischen Druckmaschinen zum Star kunstvoller Geldscheine machen. Dafür hören wir genau hin, wenn die Maschinen sich in Bewegung setzen. Wie Rhythmus und Bewegung auf eurem Geldschein zusammenfinden, das entscheidet ihr in eurem Druck.

 

Für Kinder- und Hortgruppen (ohne Begleitung der Eltern) Donnerstag, 19.02.26 10:00 - 12:00 Uhr 4 € mit Ferienpass, 5 € ohne

 

 

Begleitprogramm für Schulklassen:

Cash & Musik - druck deinen eigenen Geldschein - ab 3. Klasse, 10-25 Teilnehmende, Dauer: 2,5h, 9€ pro Person

Zwischen dem 12. Februar und 10. Mai 2026 zeigt das Museum für Druckkunst die Sonderausstellung „Die Welt der Musik auf Banknoten – ein visuelles Konzert”. Die präsentierten Banknoten aus der Geldscheinsammlung der Giesecke+Devrient Stiftung vereinen Klänge, Kulturerbe und nationale Identität. An dieser Schnittstelle heißen wir die Schülerinnen und Schüler willkommen, die Ästhetik der kunstvollen Banknoten einmal genauer in den Blick zu nehmen. Was ist auf einem Geldschein alles zu sehen und wie können Komponisten, Instrumente und klassische Musik in die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen übertragen werden? Die Gruppen sind zum kreativ werden eingeladen und können ihren eigenen musikalischen Geldschein gestalten und drucken. Hierfür nutzen sie die historischen Pressen im Museum.

 

Um Anmeldung wird gebeten.

 

Anmeldung unter:

 

 

Pressemitteilung

 

Die Giesecke+Devrient Stiftung fördert das Museum für Druckkunst