Willkommen im Museum für Druckkunst

In Leipzig, der traditionsreichen Buch- und Verlagsstadt, entstand in der Nonnenstraße, im Stadtteil Plagwitz, ein Museum für Druckkunst, das 1994 von Eckehart SchumacherGebler gegründet und im Jahre 2000 in eine Stiftung überführt wurde.

Mit einer knapp 100jährigen Tradition als Druckbetrieb ist das Haus heute ein aktiver Ort der Industriekultur.

Die Fassade wurde vom Architekten Edgar Röhrig in den Jahren 1922/23 neu gestaltet und ist heute eines der seltenen Beispiele des Art Déco im Leipziger Stadtbild. © Esche Verlag

Blick in den Drucksaal der Dr. Karl Meyer GmbH, um 1930, © Esche Verlag

Blick in die Handsetzerei der Dr. Karl Meyer GmbH, um 1930, © Esche Verlag

Frontispiz einer Schriftenprobe der Dr. Karl Meyer GmbH um 1930

Eingangstor um 1930, © Esche Verlag

Museumseingang heute

Innenhof und die für die damaligen Fabrikgebäude typische Klinkerfassade.

Das Besondere am Museum für Druckkunst ist die Art der Sammlungpräsentation. Die Maschinen und Pressen werden nicht als stumme Zeugen ihrer Zeit präsentiert, sondern führen die Arbeitsmethoden in lebendiger Form praktisch vor. Besucher können sich von Buchdruckern, Schriftsetzern und einem Schriftgießer in die Geheimnisse der „Schwarzen Kunst“ einführen lassen. Ein Museum, das gleichzeitig eine Druckwerkstatt zum Anfassen und Mitmachen ist, und damit ideal für Kurse und Workshops.

Freischaffende Künstler können die Einrichtungen für ihre Arbeit nutzen. Als Museum steht es allen Besuchern offen, die sich für Buchkunst und Druckkunst interessieren. Zugleich ist das Museum für Druckkunst Leipzig ein Ort der Begegnung – für Vorträge, Symposien und wechselnde Ausstellungen.