Das Museum auf der weltweit größten Druckfachmesse drupa 2016 in Düsseldorf

Zum Anhören von "Sounds of Printing" bitte auf den Play-Button klicken (Flash erforderlich) oder hier auf Youtube ansehen:
 

Komposition: Olaf Parusel

 

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Das Museum für Druckkunst Leipzig ist vom 31. Mai bis 10. Juni 2016 auf der wichtigsten Druckfachmesse drupa in Düsseldorf mit einem Stand vertreten. Unter dem Leitmotto „The Sounds of Printing“ präsentiert sich das Museum in Halle 6, Stand E01 (gegenüber dem drupa cube) einem internationalen Publikum. Der Messestand präsentiert auf 180m² einen Querschnitt aus der Leipziger Sammlung und zeigt historische Drucktechnik in Aktion.

 

Gerade im drupa-Jahr beweist sich, dass Printmedien in unserer zunehmend digitalen Welt eine wichtige Stellung einnehmen, denn auch sie sprechen ALLE Sinne an. Auf der drupa 2016 legt das Museum dieses Jahr unter dem Motto „The Sounds of Printing“ einen Schwerpunkt aufs Hören. Eigens für die Druckfachmesse hat das Museum eine Komposition auf der Grundlage von Sounds der sammlungseigenen Maschinen in Auftrag gegeben. Über einen QR-Code kann der Musikclip per Smartphone oder Tablet abgespielt werden.

 

Ein Highlight ist außerdem der Live-Druck auf einer Buchdruckschnellpresse mit Handanlage von Koenig & Bauer aus dem Jahr 1894. Messebesucher sind eingeladen, die von KBA zur Verfügung gestellte Maschine rattern, schnaufen und rhythmisch stampfen zu hören. Gedruckt wird ein Plakat der Leipziger Gestalterin Katja Rub. Ihr Motiv TYPEZIG (eine Spielart des mit Leipzig vebundenen Begriffes Hypezig) ging als Siegerentwurf aus einem Wettbewerb hervor, den im Vorfeld der drupa das Museum in Zusammenarbeit mit Kreatives Leipzig e.V. und dem Amt für Wirtschaftsförderung Leipzig auslobte.

 

In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Leipzig macht das Museum für Druckkunst auf der drupa zudem auf die Aktivitäten Leipzigs im Reformationsjahr 2017 aufmerksam. An einer Kniehebelpresse aus dem Jahr 1872 entsteht ein aus Holzbuchstaben gestaltetes Plakat mit Wortschöpfungen von Martin Luther. Außerdem können Besucher an Handpressen Postkarten mit engem Bezug zum Reformator Luther selbst drucken. Über das gesamte Programm zum Reformationsjahr 2017 in Leipzig informieren diverse Broschüren.

 

Als weiteren Höhepunkt auf dem Messestand veranschaulicht eine Linotype-Setzmaschine (Baujahr 1965) den unverwechselbaren Sound der analogen Druckvorstufe in der Ära des Bleisatzes. Der Museumsshop am Stand bietet eine Vielzahl an neuen Produkten aus den Werkstätten des Museums und informiert über die Aktivitäten in Leipzig. Alle auf dem Messestand hergestellten Produkte können käuflich erworben werden.

 

Die Aktivitäten auf der drupa werden vom 31.5. bis 10.6. täglich auf der Facebook-Seite des Museums dokumentiert.

 

www.drupa.com

drupa 2016

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