New Types

Drei Pioniere des hebräischen Grafik-Designs
 

Eine Ausstellung des Israel Museum, Jerusalem


18. Juni bis 24. September 2017

Eröffnung: 18. Juni 2017, 11:30 Uhr

 

Die Ausstellung widmet sich anlässlich der Jüdischen Woche Leipzig drei Pionieren des hebräischen Grafik-Designs des 20. Jahrhunderts. Gleichzeitig ist sie ein Beispiel für den Kulturtransfer zwischen Deutschland und Israel. Franzisca Baruch, Henri Friedlaender und Moshe Spitzer wurden stark geprägt von ihrer Ausbildung sowie ihrem sozialen und künstlerischen Umfeld in Deutschland vor 1933. Sie lebten in Leipzig bzw. Berlin und wurden vom Werkbund und dem Bauhaus beeinflusst. Die Schriften und Symbole der drei Gestalter sind bis heute  im öffentlichen Raum, der hebräische Buchgestaltung und diversen Printmedien in Israel präsent. Daher kommt Ihnen eine Schlüsselrolle für die Entwicklung des grafischen Designs in Israel zu. „New Types“ zeigt Exponate aus Israel und Deutschland und gibt einen einzigartigen Einblick in das Schaffen dieser drei Künstler. Neben Skizzen, Schriftentwürfen und Musterbüchern werden auch hebräische Matrizen und Lettern gezeigt.

Die Schau wurde 2015/16 im Israel Museum in Jerusalem gezeigt und nun von der Kuratorin Ada Wardi exklusiv für Leipzig adaptiert.

 

Begleitprogramm

Kuratorenführung mit Ada Wardi: 18.6., 15 Uhr (in englischer Sprache)

 

Öffentliche Führungen, sonntags, 12 Uhr: 20.8., 17.9., 24.9
Öffentliche Führung zu den Tagen der Industriekultur: Do, 10.8., 15 Uhr 

 

Führung 60+, dienstags, 20.6. und 5.9., 15 Uhr (halber Eintrittspreis für Besucher 60+)

 

Mittwoch, 13. September, 19 Uhr: „Von Engeln, Geistern und Dämonen“ – Über Salman Schocken, Moshe Spitzer und die Bücherei des Schocken-Verlages, Referent: Martin Dreyfus (CH) 

 

Montag, 18. September 19 Uhr: Der Manuskript-Roman „Eine Wiener Romanze“ von David Vogel mit Lesung aus dem Roman (Vortrag in englischer Sprache, Lesung in Deutsch), Referentin: Dr. Lilach Nethanel (Bar-Ilan-Universität, Ramat Gan)

In Kooperation mit dem Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur, Leipzig. 

 

Sonntag, 24. September, 17 Uhr: Eine illustrierte Geschichte der hebräischen Groteskschrift des 20. Jahrhunderts, Referent: Philipp Messner  (Universität Zürich)

 

 

 

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

 

 

 

Die Ausstellung wird unterstützt von:

 

Goethe Institut, Deutsche Bank Stiftung, Leipzigstiftung, Israel Museum Jerusalem, Jüdische Woche in Leipzig 2017, Schocken Foundation, Israelische Botschaft Berlin, Stadt Leipzig - Kulturamt, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Franz Rosenzweig Minerva Forschungszentrums der Hebräischen Universität Jerusalem

 




      
     

 

Die Ausstellung wird realisiert in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V.

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